2012 wurde die Langstrecken-WM nach jahrelanger Abstinenz als World Endurance Championship wieder ins Leben gerufen. In mittlerweile 8 Rennen ausgetragen erstreckt sich die Serie dabei über 4 Kontinente. 32 Teams und fünf eingeschriebene Hersteller starten in diesem Jahr in 4 Klassen unterteilt in die zwischen 6- und 24-Stunden andauernden Rennen. Ein Kraftakt, der nicht zuletzt logistisch Meisterleistungen erfordert.
Innerhalb von nur wenigen Tagen gestaltet sich der vollständige Auf- und Abbau des WEC-Trosses vor Ort. Ein Umstand, der den mit oft nur wenigen Wochen Abstand getakteten Rennen geschuldet ist. Eine Mammut-Aufgabe, zu deren Bewältigung gerade die Rennteams bereits lange vor dem Öffnen der Boxen Tore auf ein starkes Team zurückgreifen müssen. Ein Team, das für die Zuschauer meist im Verborgenen agiert und für das die Arbeit weit im Vorfeld des Rennstarts beginnt.
Dreh und Angelpunkt eines jeden Rennens sind letztendlich ohne Zweifel die Fahrer. Bei Audi sind das André Lotterer, Benoit Tréluyer und Marcel Fässler in einem Team, im anderen sind es Loic Duval, Tom Kristensen und Allan McNish. Doch um ihre volle Leistungsfähigkeit auf der Strecke tagtäglich ausspielen zu können, sind sie auf die Hilfe anderer angewiesen. Einer von Ihnen: Der Physio-Therapeut. Die Person, die den Piloten physisch wie auch psychisch tagtäglich unter die Arme greift.